Eine Wäscherin, die von grossen Heldentaten träumt.

Clown HANNA ist eine existenzielle Spielerin. Ihre Geschichten - ohne Worte, aber voll Brabbelei - sind tragisch-komische Metaphern auf unser hoffnungsloses Strampeln nach Glückseligkeit. Obwohl Hanna keine Widrigkeit erspart bleibt, wird sie nie zum Opfer – zum Gaudi des Publikums. Sie gibt alles: tollpatschig und zornig, verquer und verrückt, berührend und poetisch. Hanna kreiert ein absurdes Universum, in dem sie als eine Art Donna Quijote neue Windmühlen bekämpft. Sie scheitert – das aber grossartig.
Hanna, zerzaust und versponnen, hat als Wäscherin kein leichtes Leben.
Widerspenstige Wäscheklammern, heimtückische Wäscheseile, ein Waschtrog mit schwindelerregenden Abgründen und ein dreckiger Wäschehaufen können nur mit aller List bezwungen werden. Hannas einziger Lichtblick ist ihr Buch über die Heldentaten von Jeanne d‘Arc.
Ohne Zögern würde sie ihr mühsames Leben gegen Abenteuer, Ruhm und Ehre eintauschen. Traum und Wirklichkeit vermischen sich. Der Waschzuber wird zum Kriegsschiff, der Wäschehaufen zum Kampfross, Johannas Hosen "kommen vom Himmel geflogen" und erheben sie zum Ritter: Es lebe Jeanne d'ArPpo!  Mangels ausländischen Eroberern erklärt sie kurzerhand ihrem bittersten Feind den Krieg: dem "Riesenhaufen Dreckwäsche".

In all den Wirren gibt es nur eine Gewissheit: Hanna ist nicht dick… der Spiegel ist zu klein.

Von Gardi Hutter, Ferruccio Cainero
Regie: Ferruccio Cainero

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