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Seitenzahl der Print-Ausgabe - 448 Seiten
Sprache - Deutsch
Herausgeber - Hier und Jetzt
Erscheinungstermin - 1. März 2021

Trotz allem. Gardi Hutter

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Trotz allem. Gardi Hutter

Dicker Bauch, braunes Flickenkleid, Wuschelperücke – mit der «tapferenHanna», einer Frauenfigur fern aller Schönheitsideale, eroberte Clownin GardiHutter in den letzten vierzig Jahren die Bühnen der Welt.

Nun blickt die mittlerweile 68-Jährige auf ihr ereignisreiches Leben zurück. Drei Brüder und ein streng katholisches Elternhaus prägen die ersten Lebensjahre im St. Galler Rheintal, gefolgt vom rebellischen Aufbruch im Zuge der 1968er-Bewegung. Gardi Hutter wird zur Suchenden, überschreitet Grenzen, lebt in Paris, Rom und Mailand, trifft ihre grosse Liebe, sucht über Jahre nach ihrer eigenen Clownfigur.

1981 gelingt der Durchbruch. Neben den beruflichen Höhepunkten und dem privaten Glück als Mutter wird auch offen über die Kluft zwischen Erfolg und persönlich schwierigen Jahren in der Lebensmitte erzählt. Es ist die Biografie einer der international erfolgreichsten Schweizer Künstlerinnen. Mit integriertem Werkbuch, in dem Gardi Hutter selbst beschreibt, wie sie das Programm «Die Schneiderin» entwickelte.

Denise Schmid ist Historikerin, Autorin und Verlegerin.

Sie hat Geschichte und Anglistik an der Universität Zürich studiert und mehrere Sachbücher publiziert, darunter die Biografie «Ruth Gattiker.

Pionierin der Herzanästhesie» (2016) bei Hier und Jetzt.

«Die Autorin und Historikerin Denise Schmid bettet das ereignisreiche Leben und die Wendepunkte dieser Pionierin in den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang und die Zeitgeschichte. An Gardi Hutter zeigt sich beispielhaft die Entwicklung einer 68erin. Es ist eine Befreiungs- und eine Emanzipationsgeschichte.» SRF Kultur

«Gardi Hutter schildert private Wunden und gesellschaftliche Widersprüche, Denise Schmid geht darauf ein und verzichtet auf eine Wertung. […] Hutter stellt ihr Leben als Fallbeispiel einer Biografie zur Verfügung, die auf Frauen zutrifft, die in den 50er-Jahren in einer ländlich und katholisch geprägten Schweiz ihren eigenen Weg suchten.» Badener Tagblatt

«Viel ist das alles, detailliert und summarisch der Rückblick, der auch ein Überblick ist. Er eröffnet Materialien, welche die Theatergeschichte der Schweiz erhellen und Lücken füllen.» Tagblatt

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Gaia Gaudi

Glücklicherweise sterben wir. Es herrschte sonst ein wüstes Gedränge auf Erden. Nirgendwo freie Sitzplätze! Und die Theaterplätze für heute Abend hätten Sie wohl schon vor Jahren reservieren müssen.

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Jeanne d'ArPpo - Die tapfere Hanna

Hanna, zerzaust und versponnen, hat als Wäscherin kein leichtes Leben.

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Die Souffleuse

Souffleusen sind eine vom Aussterben bedrohte Art aus der Familie der Wurzelgemüse.  Sie schauen von unten auf die Welt. Sozusagen aus dem Loch heraus. Sie kennen das ganze Stück und alle Darstellenden.

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Die Schneiderin

Es sind die Bretter des Schneidertisches, die ihr die Welt bedeuten. Ein Blick durchs Knopfloch genügt: Erzählstoff gibt’s in Ballen. Gardi Hutter richtet mit der grossen Schere an: wie immer wird weder an Boshaftigkeit noch an Unglück gespart. Sie lässt die Puppen tanzen – die Schneiderpuppen. Abgründe tun sich im Nähkästchen auf. Bei so vielen Spulen kann sogar das Schicksal den Faden verlieren.

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So ein Käse

Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse, der so nah und doch so unereichbar ist: er hängt in einer Mausefalle! Die Ahnenbilder, die am Fallenrahmen hängen, sind der Maus  Warnung ...

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Gardi Hutter
Gardi HutterDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gardi kurz

Clown HANNA ist eine existenzielle Spielerin. Ihre Geschichten - ohne Worte, aber voll Brabbelei - sind tragisch-komische Metaphern auf unser hoffnungsloses Strampeln nach Glückseligkeit. Obwohl Hanna keine Widrigkeit erspart bleibt, wird sie nie zum Opfer – zum Gaudi des Publikums. Sie gibt alles: tollpatschig und zornig, verquer und verrückt, berührend und poetisch. In jedem Stück kreiert Hanna ein absurdes Universum, in dem sie als eine Art Donna Quijote neue Windmühlen bekämpft. Sie scheitert immer – das aber grossartig.
In all den Wirren gibt es nur eine Gewissheit: Hanna ist nicht dick… der Spiegel ist zu klein.

Gardi Hutter hat sich an der Schauspiel Akademie in Zürich (SAZ, heute ZHdK, Hochschule der Künste) ausgebildet und hat nach drei „Gesellenjahren“ im CRT (Centro di Ricerca per il Teatro) Milano, mit den “Maestros comicos” Mario Gonzales, Nani Colombaioni und Ferruccio Cainero, ihren eigenen Clown Stil entwickelt.

Seit 1981 hat sie 9 Clown Theaterstücke produziert und sie seither 3600 Mal in 33 Ländern gespielt. Während der Saison 2000 war sie Clown im Schweizer National Circus Knie.

Sie hat 17 nationale und internationale Kunstpreise erhalten.
Als Höhepunkt trat sie 1992, anlässlich der 700 Jahr Feier, als putzende “Hofnärrin” im Schweizer Parlament auf.

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