Nach neun Produktionen mit ausgefeilt-verspielten Bühnenbildern stellt sich Gardi Hutter der leeren Bühne. Sie begegnet dem Nichts auf komisch-philosophische Weise: Nichts ist nie nichts - es birgt unendliches Potenzial. Die Natur spielt, die Evolution erfindet. Aus der scheinbaren Leere erwächst Leben, aus dem Chaos entsteht Ordnung, und aus dem Nichts wird - alles.
Mit ihrem eigensinnigen Humor und ihrer intensiven Körperlichkeit begibt sich die Clownerin auf eine Reise durch die Geburt der Dinge, vom ersten Zucken bis zur kompletten Verwandlung. Der Mikrokosmos Theater wird zum kreativen - und komischem - Makrokosmos. Mit minimalen Mitteln und maximaler Ausdruckskraft spielt sie mit den Gegensätzen von Leere und Fülle, Stillstand und Bewegung, Absurdität und Sinn.
Nach neun Stücken über den Tod (das ursprüngliche Thema der komischen Masken) konzentriert sie sich nun auf die Geburt und erforscht den Moment, in dem aus dem Nichts sich plötzlich etwas entfaltet. In diesem Stück ohne Worte leben Gegensätze und Paradoxien, die zwischen Spielerei und Tiefgründigkeit aufblühen und wieder verschwinden. In einer Welt, die von Stress und Lärm geprägt ist, lädt Gardi Hutter ihr Publikum ein, die Schönheit des Ursprungs, der Geburt und der ständigen Verwandlung zu genießen...
Ein Fest der Fantasie: clownesk, grotesk, poetisch.
Von Gardi Hutter - Michael Vogel
Spiel: Gardi Hutter
Regie: Michael Vogel (Künstlerischer Leiter Familie Flöz)
Musik: Neda Cainero, Pino Basile
Kostüme: Valentina Rinaldi
Perücken: Nina Kleine
Licht + Tonaufnahmen: Theo Bernardi
Fotos: Geri Born
In Koproduktion mit: Theaterhaus Stuttgart – Theater Casino Zug - LAC Lugano Arte e Cultura
Uraufführung: 25.10.2025 Theaterhaus, Stuttgart
Premiere Frankreich: 5.12.2025 Théàtre Gérard Philippe, Champigny/Paris
Premiere Schweiz: 16.1.2026 Theater Casino, Zug
Premiere Tessin: 6.2.2026 LAC, Lugano
Musik
CupaCupaZero
Notiz zur Musik von gardiZERO - Komposition von Neda Cainero + Pino Basile
gardiZERO befasst sich auf komisch-philosophische Weise mit dem Nichts, das niemals nichts ist, und erforscht den Moment, in dem das Nichts - Etwas wird.
Gibt es ein besseres Instrument, um diese Suche zu begleiten, als die Cupa Cupa? Ein vergängliches und geheimnisvolles Instrument aus einem Rohr, einem Stoff und einem Schilfrohr. Aus nichtigen Gegenständen - und doch überträgt sich eine Schwingung, formt sich ein Klang, schwillt an, verwandelt sich - und fällt ins Nichts zurück.
Ich habe die Musik für gardiZERO komponiert und dafür ausschließlich dieses Instrument erforscht, um mittragende Stimmungen und Motive zu erschaffen. Unterstützt werde ich von Pino Basile, dem Erfinder des “Cupaphon”, der “cupische” Adaptionen einiger berühmter Musikstücke eingespielt hat, um die Abenteuer der Protagonistin zu begleiten.
Neda Cainero










